DIE TMG-AUSBILDUNG

Der Motorsegler

Der Motorsegler (auch TMG bzw. Touring Motor Glider genannt) verbindet die Welten des Motor- und Segelflugs. Der Motorsegler kann eigenständig starten und ist im Vergleich zu Segelflugzeugen  dazu ausgelegt größere Strecken mit dem Motor zurückzulegen und dabei effizienter und günstiger als der Motorflieger zu sein.

Zwei Ausbildungszweige für den Motorsegler bieten wir an: Einmal die Ausbildung von Grund auf, also als Fußgänger das Fliegen zu erlernen und die Weiterbildung für Piloten, die Bereits eine Segelfluglizenz haben. 

Die TMG Ausbildung:

Die TMG Ausbildung ist ein kostengünstiger und einfacher weg in die Welt des Motorbetriebenen Fluges. Auch ohne Flugerfahrung kannst du direkt im TMG Durchstarten.
Mit unseren Fluglehrer*innen erlernst du das Fliegen von Grund auf. Der Gesetzgeber gibt eine Mindestflugstundenzahl von 15 Flugstunden vor, welche für Menschen ohne Vorerfahrung in der Regel nicht realisierbar sind. Die Erfahrung zeigt, dass eine Flugstundenzahl zwischen 25 und 30 Flugstunden realistisch ist, um die Ausbildung zu beenden. Zum Vergleich für eine Privatpilotenlizenz auf Motorflugzeugen benötigt man mindestens 45 Flugstunden. 

Highlights der Ausbildung sind dann dein Erster Alleinflug, das durchfliegen von großen Lufträumen wie zum Beispiel dem des Düsseldorfer Flughafens, dein Solo Überlandflug und natürlich deine Abschließende Prüfung.
Denn im Vergleich zum KFZ Führerschein wirst du bereits in der Ausbildung alleine den TMG fliegen, dein/deine Fluglehrer*in begleitet dich dann nur noch über Funk.

Die TMG Weiterbildung:

Es gibt auch die Möglichkeit die TMG Erweiterung bei uns durchzuführen, falls bereits eine SPL Lizenz vorliegt. Hierfür sind dann noch mindestens 6 Flugstunden notwendig, realistisch rechnet man hier mit 8-10 Flugstunden, abhängig von deinem Erfahrungsstand. Im Vergleich zum Segelflug musst du jedoch noch eine ZÜP Beantragen und ein Sprechfunkzeugnis absolvieren. 

Der Theorieunterricht entfällt, da er der selbe ist, wie bei deiner Segelflugausbildung. In der Praktischen Prüfung kann der Prüfer dir jedoch noch ein paar fragen stellen.

Der Theorieunterricht:

Neben der praktischen Ausbildung am Flugplatz werden wichtige Themen wie Meteorologie, Navigation, Kommunikation und viele mehr in der theoretischen Ausbildung behandelt. Der Theorieunterricht findet meistens in den Wintermonaten statt und muss vor der theoeretischen Prüfung belegt werden.

Die Zuverlässigkeitsüberprüfung - ZÜP:

Bevor du anfängst zu Fliegen, musst du eine ZÜP Beantragen. In der ZÜP Bescheinigt dir das Land NRW, dass du keine Gefährdung für die Allgemeine Luftfahrt darstellst und du Fliegen darfst. Alle Infos zur ZÜP und wie du sie bekommst findest du hier.

Das Sprechfunkzeugnis - BZF:

Das Sprechfunkzeugnis (BZF) ist eine Prüfung bei der Bundesnetzagentur, die dich auf den Flugfunk vorbereitet. Im Funk wird eine gewisse Phraseologie verwendet, die dafür sorgen soll, dass Funksprüche verständlich sind, alle nötigen Informationen beinhalten, dabei jedoch nicht zu lang sind und den Flugfunk blockieren. Diese Prüfung musst du ablegen, bevor du deinen Ersten Alleinflug hast.

Schritt 1

Anmeldung & ZÜP

Trete dem Verein bei und Beantrage deine Zuverlässigkeits-überprüfung

Schritt 2

Medizinische Grunduntersuchung

Um fliegen zu dürfen benötigst du ein medizinisches Tauglichkeitszeugnis

Schritt 3

Beginne zu Fliegen

Lerne wie man ein Motorsegler fliegt

Schritt 4

Theoretischer Unterricht & BZF

Lerne die Theorie hinter dem Fliegen, dem Wetter, der Navigation und vielem mehr..

Schritt 5

Praktische Prüfung

und erhalte deinen Flugschein