Perlia mit seiner Klemm KL 25 im Tiefflug über Merzbrück. In seinen Lebenserinnerungen legt der erste Fluglehrer des LVA Wert auf die Feststellung, dass dieses Bild keineswegs eine Fotomontage sei. (Quelle: Luftsportverein Aachen e.V. SW-Original und Farbversion des Bildes KI-bearbeitet)

Himmlische Blumengrüße: Die erste Aachener Flugschule

Der Luftfahrt-Verein Aachen gründet eine sogenannte Flugübungsstelle und schafft dafür eine einmotorige, zweisitzige Klemm L25a an. Als Fluglehrer wird der junge Flugpionier Richard Perlia angestellt. Der ist in Aachen bald bekannt wie ein bunter Hund, fliegt mit der kleinen 20-PS-Klemm bis zur Zugspitze und wird später als Testpilot noch für Aufsehen sorgen.

Konstrukteur Hermann Mayer in der MSII, mit der ihm in den Jahren 1931 und 32 beachtliche Streckenflüge gelangen. 1933 stürzte er allerdings mit der Maschine in Borkenberge ab und verunglückte tödlich.

Ein Segelflugzeug für den LVA: Die M1

Der Luftfahrt-Verein Aachen hat sich nicht nur die Errichtung eines Flughafens auf die Fahnen geschrieben. Sein Segelflugausschuss fördert auch neue Flugzeugkonstruktionen. Hierfür rekrutiert er 1929 Hermann Mayer, einen jungen Assistenten am Aerodynamischen Institut der RWTH, und beauftragt ihn mit dem Bau eines einfachen, billigen Segelflugzeuges. Die Maschine mit der Bezeichnung M1 wird in der Institutswerkstatt gefertigt, von Mitgliedern der LVA-Segelfluggruppe. Die Leistungen des Einsitzers können sich durchaus sehen lassen, wie Mayer beim jährlichen Rhönwettbewerb auf der Wasserkuppe zeigen kann.

Eine Junkers Junior am Eröffnungstag (Foto: Archiv Forschungsflugplatz Würselen-Aachen GmbH, SW-Original und Farbversion des Bildes KI-bearbeitet)

„Außerordentlicher Beifall“: Merzbrück wird Aachener Flughafen

Auf die feierliche Eröffnung des „Aachener Flughafens“ durch lokale Würdenträger und Segnung der Anlage durch die Geistlichkeit folgt ein spektakuläres Flugprogramm mit Fallschirmsprüngen, Luftwettrennen, Kunstflugvorführungen und Geschicklichkeitsprüfungen. 20.000 Aachener sind dafür nach Merzbrück geströmt. Vom Publikum besonders gefeiert werden zwei weibliche Piloten

„Fliegen tut Not!“ Die Gründung

Unter großer Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit heben flugbegeisterte Aachener den Luftfahrt-Verein Aachen e. V. (LVA) aus der Taufe. Der neue Club trifft einen Nerv, denn „Fliegen tut Not“, wie es in einem Presseartikel heißt: Luftfahrt ist d i e Zukunftstechnologie, die „Eroberung des freien Luftmeers“ das Gebot der Stunde. Noch am Gründungsabend hat der neue Verein 150 Mitglieder, binnen Wochen sind es 400. Im Vorstand finden sich zahlreiche bekannte Namen der Aachener Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, darunter ein Nadelfabrikant, ein Rennwagen-Hersteller, ein Bankdirektor, ein stellvertretender Polizeipräsident und ein hoch dekorierter Weltkriegsadmiral. Die hohe Dichte an Lokalprominenz ist kein Zufall. Denn es geht nicht allein um die organisatorische Heimat von ein paar spinnerten Hobbypiloten, sondern um handfeste Wirtschaftsinteressen.

Der längste Tag…

Erster Windenschlepp um 4:35 Uhr in der Früh Die Nacht zum 21. Juni ist die kürzeste, der darauf folgende Tag der längste des Jahres. Für die Segelflieger auf dem Flugplatz …

EuregioCup im Belgischen Fernsehen

Kamerateam des BRF zu Gast beim Aachener Streckenflug-Wettbewerb Flugplatz Würselen-Aachen (Mhe) – Das Wetter erlaubte nur einen einzigen von fünf möglichen Wertungstagen beim diesjährigen EuregioCup. Den aber nutzten nicht nur …

Aachener Bundesliga-Junioren im WDR Fernsehen

Würselen-Merzbrück (Mhe) – Stimmungsvolle Luftaufnahmen und ein sehr persönliches Portrait eines Bundesliga-Junioren: Für die Lokalzeit Aachen hat ein Kamerateam des WDR Fernsehens die beiden Nachwuchs-Piloten Alexander Treptow und Nils Landmesser …