Wanderzirkus LVA, Teil II

Beginn der Bauarbeiten am Flugplatz Aachen Merzbrück – und Ende einer (fast) unendlichen Geschichte: Bereits 1968 hatte der Aachener Stadtrat beschlossen, den Flugplatz Merzbrück zum Flughafen auszubauen mit einer 1850 Meter langen Start- und Landebahn. Ruckzuck, 55 Jahre später, rollen denn auch die Bagger.
Vorangegangen war ein zähes Ringen, um politische Zustimmung der beteiligten Städte und Vereine, Finanzierung, europäische Zuschüsse und Bedenken von Anwohnern und der örtlichen Bürgerinitiative. Nun soll eine auf 1100 Meter verlängerte, um 10 Grad geschwenkte Startbahn entstehen. Industriebetriebe sollen angesiedelt, aus Merzbrück ein Forschungsflugplatz werden.
Zwei Jahre liegt der Flugbetrieb in Merzbrück brach. Für die ansässigen Aachener Vereine bedeutet das wieder einmal: befristetes Exil. Der LVA verlegt seinen regulären Schul- und Flugbetrieb nach Bergstein in der Eifel, wo er dankenswerter Weise beim zum Kooperationsverein LSV Düren-Hürtgenwald vorübergehend eine Heimat findet. Einige LVA-Mitglieder fliegen auch in Leverkusen.
